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News

am 15.07.2017

 Aktuelle Information sind über folgenden Link zu erhalten:

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am 27.06.2017

Heller, blendfrei, billiger und umweltbewusst

Sportplatz in Ottenstein erhielt am Wochenende eine der ersten LED-Flutlichtanlagen

Ottenstein (afk). Als erste Sportanlage in der Region und eine der ersten sogar in ganz Deutschland hat jetzt der Sportplatz des TSV Ottenstein eine neue Flutlichtanlage mit LED- Technologie erhalten. Am Samstag um 11.30 Uhr wurde erstmals der Schalter umgelegt und sofort waren alle acht neuen Strahler auf den sechs Masten mit Vollleistung an. Zwar wird sich die gewünschte Beleuchtung des Sportplatzes erst ab Einbruch der Dunkelheit entfalten - aber mit dieser Anlage setzt man ein Ausrufungszeichen, sagt der Vorsitzende des 500 Mitglieder zählenden TSV, Jens Oerke, „dass Ottenstein nicht nur auf der Hochebene liegt sondern auch auf der Höhe ist“.

Nach 27 Jahren war die bisherige Flutlichtanlage mit den konventionellen Lampen schwächer geworden, und es bestand der Wunsch der aktiven Sportler nach einer gleichmäßigeren Ausleuchtung des Platzes. „Über die Restaurierungsgedanken kamen wir auf die Idee zukunftsorientiert zu investieren“, berichtet Oerke. „Da gab es eine kleine Gruppe, die vorschlug, dafür auch Geld in die Hand zu nehmen.“ Und das auch vor dem Hintergrund, das sich in Ottenstein einiges positiv entwickelt, unter anderem auch im Jugendfußball. Zwar sei es jetzt nicht oberstes Ziel, dass der Verein der 1. Kreisklasse nun auch sportlich sofort durchstartet, aber der Vorsitzende sieht: „Wir haben zurzeit sehr guten Nachwuchs, einen super Zusammenhalt in der Truppe, und da möchten einige sportlich auch mehr. Wenn dann irgendwann mal mehr rausspringt, dann ist das natürlich sehr willkommen, aber das ist nicht mein oberstes Ziel.“

Insofern hat man sich im Verein diese 20.000 Euro-Investition natürlich sehr genau durch den Kopf gehen lassen, hat hin- und her argumentiert und sich mit der LED-Technologie intensiv befasst. Zur Auswahl eines geeigneten LED-Fluters schaute man sich mehrere Anbieter im Markt an. Oerke: „Wir haben hier vier Termine gehabt, wo wir an einem Kran verschiedene Strahler auf 14 Meter Höhe hochgezogen haben, um einfach vergleichen zu können. Die Firma Osram Siteco hat uns da top unterstützt, hat uns andere Anlagen unter anderem in Hessen gezeigt, die schon mit LED- Technologie ausgestattet sind.“

Den Zeitpunkt für die Einführung bezeichnet Barbara Gembus von Osram Siteco als optimal: „Man hat ein ausgereiftes Produkt hat, das in Testanlagen bereits geprüft wurde und nun im größeren Maß auf den Markt kommt. Der TSV hat alles richtig gemacht: gewartet bis alles fertig entwickelt ist und kann auf Fördermittel zugreifen. Es ist nicht zu früh und nicht zu spät - genau der richtige Zeitpunkt.“ Und sie lobt die Verantwortlichen: „Die Entscheider hier waren sehr akribisch in der Auswahl des Fabrikats. Final überzeugen konnten wir über die Besichtigung einer bereits gebaute Referenzanlage. Das ist eigentlich das Wesentliche, denn wirklich überzeugen kann eine gebaute Anlage und nicht die Planung und die Papiere im Vorfeld.“

Eine Investition dieser Größenordnung ist für einen kleinen Verein wie den TSV schon eine Herausforderung. Aber davor schreckte man nicht zurück, zeigte sich mutig und kreativ und hatte auch Glück: Der Sportverein nahm am Wettbewerb von WestfalenWeser Energie „KlimaSieger 2017“ teil und durfte, wie Jens Oerke stolz erzählt, ein Preisgeld verbuchen: „Das deckt 25 Prozent der Gesamtinvestition.“ Darüber hinaus stellten die Ottensteiner einen Antrag zur Bezuschussung beim Kreissportbund. Über eine Förderung ist noch nicht entschieden. Der Verein rechnet auch frühestens im nächsten Jahr mit einer Zusage. Aber der nach eigenen Angaben finanziell gut aufgestellte Verein hatte zudem Plan B in der Schublade, verrät Oerke: „Wenn es knapp würde, wären viele Mitglieder mit zinslosen Darlehen eingesprungen. Das Risiko für den Verein war also sehr überschaubar.“

Der TSV muss alle Kosten seiner Anlage selbst tragen und ist dabei darauf erpicht, möglichst viel einzusparen. So wird sich der Gesamtaufwand von 3.500 auf 1.642 Euro pro Jahr (-47%) reduzieren. Die Co2-Emissionen werden sich mit der neuen Anlage von fünf auf rund 2,2 Tonnen pro Jahr verringern. Nutznießer werden neben der Vereinskasse aber auch die Fußballer sein, denn sie können jetzt aufgrund asymmetrischer Optik und eines horizontal zur Spielfläche austretenden Lichts blendfrei spielen. Zudem ist die gesamte Spielfläche gleichmäßig ausgeleuchtet. Weiterer Vorteil: Die Fluchtlichter sind nunmehr ohne Anwärm- bzw. Abkühlungszeiten kurzfristig ein- und ausschaltbar, ohne dass die Lampen darunter leiden, sie sind dimmbar und sie lassen sich programmieren: Gembus: „Das bringt in der Energieeffizienz eine Menge.“ Außerdem verlieren die LEDs auch im Laufe der Jahre bei weitem nicht so viel Strahlkraft wie die herkömmlichen Entladungslampen.  

Die Montage der deutlich leichteren und kleineren Leuchtengehäuse auf den 14 Meter hohen Flutlichtmasten und den Anschluss übernahmen Vereinsmitglieder. Das Feintuning bei der Positionierung erfolgt in Kürze. Dann soll auch der neue, auf dem ehemaligen Tennisplatz entstandene Trainingsplatz noch mit LED-Beleuchtung ausgestattet sein. Und die Ottensteiner Sportler haben schon den Blick weiter nach vorn gerichtet: Ein Kunstrasenplatz wäre eine Option. Wie sagt der Vorsitzende Jens Oerke: „Wir müssen hier oben abseits von vielen anderen immer wieder Zeichen setzen.“

 

am 31.05.2017

 

Sparen, sanieren, schützen – unter diesem Motto hat der heimische Energiedienstleister Westfalen Weser Energie mit Unterstützung der Klimaschutzagentur Weserbergland den Wettbewerb Klima.Sieger gestartet, der erstmalig Klimaschutzaktivitäten in Vereinen honoriert. Der neue Wettbewerb richtet sich an Vereine im Netzgebiet, die ihr Vereinsgebäude oder eine andere bauliche Anlage energetisch sanieren möchten. Die Westfalen Weser Energie-Gruppe möchte mit dem Wettbewerb „Klima.Sieger“ zwei Themen verknüpfen und voranbringen: das bürgerschaftliche Engagement einerseits sowie Energieeffizienz und Klimaschutz andererseits. Zu den Preisträgern der Kategorie A (mit konkreten Sanierungsvorhaben) gehörte auch der TSV Ottenstein, der für sein Projekt LED-Fluter die Fördersumme von 5000 Euro bekam. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Interessierte unter www.ww-energie.com/klima.sieger.

 

 

 

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